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„Es war eine Rallye mit Höhen und Tiefen“, sagte Wiegand, der die Qualifikation zur Rallye Lettland am Freitag für sich entschieden und anschließend Startplatz sieben gewählt hatte. „Mit der Wahl der Startposition für Samstag haben wir uns dann leider verzockt, weil wir nicht mit so viel Schneefall in der Nacht gerechnet hatten. Dafür mussten wir während der gesamten Rallye büßen, da wir immer wieder für die nachfolgenden Autos die Straße freigeräumt haben.“

Doch Top-Zeiten ab Samstagnachmittag führte das zwischenzeitlich auf Rang 22 zurückgefallene Duo wieder zurück in die Spitzengruppe. Bei wechselhaftem Wetter am Sonntag – am Nachmittag sorgte ein Regenschauer für Spritzeis auf den verschneiten Schotterpisten rund um die Ostsee-Hafenstadt Liepāja – verteidigten Wiegand/Christian den fünften Gesamtrang bis ins Ziel. Im Tagesergebnis belegten sie sogar Platz vier – vor dem viermaligen polnischen Rallye-Meister Kajetan Kajetanowicz im Ford Fiesta R5.

„Im weiteren Verlauf der Rallye haben wir Fortschritte erzielt und gezeigt, dass wir mit den Top-Leuten mithalten können. Bei der nächsten Rallye wollen wir im Kampf ums Podium dabei sein“, sagte Wiegand. Der 23 Jahre alte Deutsche setzte zudem ein Ausrufezeichen, als er am Sonntagnachmittag zum ersten Mal eine Wertungsprüfung in der Rallye-Europameisterschaft gewann.

Rallye-Sieger Lappi sagte: „Janne und ich sind superglücklich. Für uns war es eine neue und sehr, sehr harte Rallye, obwohl wir Finnen die Schneebedingungen lieben. Unsere Konkurrenten haben uns nichts geschenkt. Wir haben wirklich kämpfen müssen, um eine saubere Linie zu halten. Der Fabia Super 2000 ist ein großartiges Auto und hat vom ersten bis zum letzten Meter perfekt funktioniert.“ Für den 23 Jahre alten Finnen war es der dritte ERC-Laufsieg seiner Karriere.

Die Rallye Lettland war der zweite Lauf zur ERC in dieser Saison. Nach der witterungsbedingten Absage der für Ende Februar geplanten Rallye Rumänien steht vom 28. bis 30. März die legendäre „Akropolis“-Rallye in Griechenland in der ERC auf dem Programm.

Rallye Lettland – Endergebnis
1. Esapekka Lappi/Janne Ferm (FIN/FIN), ŠKODA Fabia Super 2000 2:13.11,5 Std.
2. Vasily Gryazin/Dmitry Chumak (LV/RUS), Ford Fiesta S2000 + 34,7 Sek.
3. Craig Breen/Scott Martin (IRL/GB), Peugeot 207 S2000 + 1.36,8 Min.
4. Kajetan Kajetanowicz/Jaroslav Baran (PL/PL), Ford Fiesta R5 + 2.35,5 Min.
5. Sepp Wiegand/Frank Christian (D/D), ŠKODA Fabia Super 2000 + 3.16,1 Min.

Text und Bildmaterial: Skoda Deutschland