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Typisches Aprilwetter kennzeichnete den Trainingstag bei der drittältesten Rallye der Welt. Gefühlte Temperaturen um den Gefrierpunkt, Windböen und ein Regenschauer pünktlich zu Beginn des Qualifikationsdurchgangs – die Fahrer hatten auf der 4,1 Kilometer kurzen Prüfung „Whinney Hill“ gleich mehrere Herausforderungen zu meistern.

„Angesichts der rutschigen Fahrbahn wäre es sehr leicht gewesen, hier einen Fehler zu machen. Ich habe deshalb vor allem versucht, auf der Straße zu bleiben“, erklärte Wiegand. „Vor dem Zeittraining hatten wir uns einen Platz unter den Top 5 zum Ziel gesetzt – das hat schon mal geklappt. Wenn man bedenkt, dass die Strecke nach uns abtrocknete und somit für die nachfolgenden Piloten schneller wurde, kann ich mit meinem Ergebnis zufrieden sein. Allerdings muss ich auch sagen: Die Qualifikation war für die eigentliche Rallye nicht wirklich repräsentativ, weil auf den Wertungsprüfungen am Freitag und Samstag die Straßen wesentlich schmaler sind.“

Wiegand startet nach 2012 zum zweiten Mal im Fabia Super 2000 in Nordirland. „Meine Erfahrung aus 2012 ist nur bedingt von Vorteil, schließlich ist die diesjährige Route ganz anders“, sagt der 23 Jahre alte Zwönitzer. „Die Wertungsprüfungen sind in diesem Jahr viel schneller. Außerdem haben wir bei der Streckenbesichtigung am Dienstag und Mittwoch einige garstige Sprungkuppen entdeckt, die für eine Asphaltrallye recht ungewöhnlich sind.“

Nach dem zeremoniellen Start am Donnerstagabend in Belfast beginnt die „Circuit of Ireland Rally“ am Karfreitag mit zehn Wertungsprüfungen über insgesamt 113,30 Kilometer. Die Entscheidung fällt dann auf den abschließenden 117,12 Wertungskilometern am Samstag, verteilt auf acht Sonderprüfungen.

Die Zahl des Tages: 103
Die „Circuit of Ireland Rally“ schlägt ihre Zelte in diesem Jahr erneut an historischer Stätte auf. Der Servicepark der drittältesten Rallye der Welt befindet sich im Hafen von Belfast – dort, wo die legendäre „Titanic“ gebaut wurde. Vor fast 103 Jahren, genauer gesagt am 31. Mai 1911, lief das damals größte Passagierschiff der Welt vom Stapel. Das 2012 an gleicher Stelle eröffnete Titanic-Museum zieht heutzutage hunderttausende Besucher pro Jahr an.

„Circuit of Ireland Rally“ – Ergebnis Qualifikation
1. Barrable/Loudon (IRL/GB), Ford Fiesta R5, 2.22,322 Min.
2. Consani/Landais (F/F), Peugeot 207 S2000, + 2,148 Sek.
3. Breen/Martin (IRL/GB), Peugeot 208T16 R5, + 3,898 Sek.
4. Abbring/Marshall (NL/GB), Peugeot 208T16 R5, + 5,138 Sek.
5. Wiegand/Christian (D/D), ŠKODA Fabia Super 2000, + 5,308 Sek.
6. Lappi/Ferm (FIN/FIN), ŠKODA Fabia Super 2000, + 5,929 Sek.
7. Moffett/O’Reilly (IRL/IRL), Ford Fiesta RRC, + 14,149 Sek.
8. Moffett/Rowan (IRL/IRL), Mitsubishi Lancer Evo IX, + 16,736 Sek.
9. Simpson/Mole (GB/GB), ŠKODA Fabia Super 2000, + 25,778 Sek.