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Platz drei beim Ypern-Debüt: Sepp Wiegand/Frank Christian

Ebenfalls überglücklich war Wiegand, dem bei seinem „Ypern“-Debüt eine fehlerlose Fahrt gelang. Speziell in einem von zahlreichen Ausrutschern geprägten zweiten Rallyetag bewahrte der 23-Jährige kühlen Kopf. In den letzten acht Wertungsprüfungen der Rallye fuhr er jeweils Top-5-Zeiten. „Mein zweiter Podiumsplatz in der ERC – ich bin überglücklich“, sagte Wiegand, der zuvor in Nordirland auf Platz zwei gelandet war. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich in meinem ersten Anlauf bei dieser schwierigen Rallye aufs Podium fahren kann. Ich danke dem gesamten Team und allen zuhause, die mir das ganze Wochenende die Daumen gedrückt haben.“

Glück im Unglück hatten die ERC-Spitzenreiter Esapekka Lappi/Janne Ferm. Das finnische Duo war auf Platz drei liegend in den Finaltag der Rallye gestartet und fuhr in der achten Wertungsprüfung am Samstagvormittag Bestzeit. Doch kurz darauf, in der WP „Vleteren–Krombeke 1“, rutschte Lappi in einer Rechtskurve von der Straße und musste aufgeben. „Ein dummer Fehler, der uns einen Podiumsplatz und wichtige Punkte in der Meisterschaft gekostet hat“, sagte Lappi. „Es hat sich gezeigt, dass diese Rallye nicht das kleinste Missgeschick verzeiht. Janne und mir tut es für das Team unheimlich leid – unsere Jungs haben wieder einen perfekten Job gemacht, aber dieses Mal müssen wir uns bei ihnen entschuldigen.“ Trotz des Missgeschicks verteidigte Lappi seine Führung in der Fahrerwertung.

Insgesamt schafften es drei ŠKODA Fabia Super 2000 unter die ersten Fünf, da Luca Rossetti/Matteo Chiarchossi (I/I) sich nach einer famosen Aufholjagd am Samstag um neun Plätze verbessert hatten. Der nächste Lauf der Rallye-Europameisterschaft findet vom 17. bis 19. Juli in Estland statt.


Die Zahl zur „Ypres Rally“: 5

Fünf Siege für ŠKODA bei der „Ypres Rally“ in Folge – bislang hat kein anderer Hersteller in der ruhmreichen Geschichte des flämischen Highspeed-Klassikers eine derart lange Siegesserie feiern können. Und das alles auch noch mit dem gleichen Fahrzeugtyp: dem Erfolgsmodell ŠKODA Fabia Super 2000. Wie schon 2010, 2011 und 2013 stand auch bei der Jubiläumsausgabe in diesem Jahr die belgische Rallye-Legende Freddy Loix ganz oben auf dem Siegertreppchen. 2012 siegte Juho Hänninen (FIN) im schnellen und zuverlässigen Hightech-Allradler aus Mladá Boleslav.


„Ypres Rally“ – Endergebnis

1. Loix/Gitsels (B/B), ŠKODA Fabia Super 2000, 2.43.13,7 Std.
2. Cherain/Leyh (B/B), Ford Fiesta R5, + 1.09,9 Min.
3. Wiegand/Christian (D/D), ŠKODA Fabia Super 2000, + 2.14,2 Min.
4. Kobus/De Wild (NL/NL), Ford Fiesta S2000, + 2:32,5 Min.
5. Rossetti/Chiarchossi (I/I), ŠKODA Fabia Super 2000, + 3.44,5 Min.
6. Vanneste/Snaet (B/B), Peugeot 207 S2000, + 5.25,4 Min.
7. Lefevere/Vangheluwe (B/B), Mitsubishi Lancer Evo X-R4, + 6.11,5 Min.
8. Duquesne/Cuvelier (B/B), Ford Fiesta R5, + 6.53,2 Min.
9. Debackere/Cokelaere (B/B), Peugeot 207 S2000, + 6.59,7 Min.
10. Hadik/Kertesz (H/H), Subaru Impreza R4, + 9.01,6 Min