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ŠKODA 180 RS und ŠKODA 200 RS gelten als Begründer von ŠKODAs erfolgreicher RS-Historie, die motorsportlich in den 1970er- und 1980er-Jahren vor allem durch den legendären ŠKODA 130 RS geprägt wurde. Seit dem Jahr 2000 greift der Hersteller mit RS-Serienmodellen diese Tradition wieder auf. Vorläufiger Höhepunkt ist der neue ŠKODA Octavia RS* – der bislang schnellste und stärkste Serien-Octavia aller Zeiten. Das Kürzel RS bedeutet „Rallye Sport“.

„Seit 40 Jahren steht die Bezeichnung RS für besonders sportliche ŠKODA Fahrzeuge voller Rasse, Klasse und Rasanz“, sagt ŠKODA Entwicklungsvorstand Dr. Frank Welsch. „Mit unserem emotionalen Auftritt bei der Rallye Bohemia unterstreichen wir die Bedeutung der RS-Modelle für unsere Marke und schlagen die Brücke von der Vergangenheit zu den aktuellen Motorsport-Erfolgen der Marke“, so Dr. Welsch.

Jan Kopecký und Sepp Wiegand wollen in ihren Retro-gestylten Fabia Super 2000 um den Sieg bei der Rallye Bohemia mitfahren. „Es ist großartig, in meiner Heimat und am Stammsitz von ŠKODA eine Rallye zu bestreiten und gleichzeitig an die herausragende RS-Historie der Marke zu erinnern. Besonders freue ich mich, wieder auf Asphalt zu starten – in der APRC bin ich ja meist auf Schotterpisten unterwegs“, so Jan Kopecký. 2013 gewann der Rallye-Europameister des vergangenen Jahres die Rallye Bohemia. 2014 startet der ŠKODA Werkspilot vorrangig in der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC). Mit aktuell zwei Siegen und einem zweiten Platz führt Kopecký derzeit die APRC-Gesamtwertung an.

Auch der zweite ŠKODA Fahrer Sepp Wiegand rechnet sich gute Chancen in Böhmen aus: „Mit Podiumsplätzen in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) in Nordirland und Belgien habe ich zuletzt gezeigt, dass ich immer besser in Fahrt komme. Das möchte ich natürlich in der Heimat von ŠKODA unter Beweis stellen.“ Außer Kopecký und Wiegand geht der italienische Fahrer Umberto Scandola in einem Fabia Super 2000 mit Unterstützung von ŠKODA Italien an den Start der Rallye Bohemia.

Neben dem historischen Bezug hat die diesjährige Rallye Bohemia für ŠKODA wichtige Bedeutung mit Blick auf die künftigen Motorsport-Aktivitäten der Marke. Esapekka Lappi,  ŠKODA Werksfahrer und aktuell Spitzenreiter in der ERC, testet erstmals unter realen Rallye-Bedingungen den neuen 1,6-Liter-Turbomotor für den künftigen ŠKODA Fabia R 5, mit dem der tschechische Autohersteller ab 2015 in der Kategorie R5 bei internationalen Wettbewerben an den Start gehen wird. Den Testlauf auf ausgewählten Streckenteilen der Rallye Bohemia absolviert Lappi in einem mit dem neuen Triebwerk ausgestatteten ŠKODA Fabia Super 2000.

Das neue R5-Rallye-Auto wird gemäß FIA-Reglement mit einem 1,6-Liter-Turbomotor ausgestattet. „Die Entwicklung des Fabia R 5 macht gute Fortschritte, wir liegen im Zeitplan“, sagt ŠKODA Motorsport-Direktor Michal Hrabánek. „Der erste Härtetest unter Wettbewerbsbedingungen ist ein wichtiger Schritt in Richtung Homologation bis Mitte 2015“, so Hrabánek.

Die Rallye Bohemia findet am kommenden Wochenende (11./12. Juli 2014) statt. Die Teilnehmer erwarten zwölf Wertungsprüfungen auf einer Gesamtstrecke von exakt 150,66 Kilometern. Der Zieleinlauf erfolgt am Sonnabend auf der Václav-Klement-Straße in Mladá Boleslav, direkt vor dem ŠKODA Museum. Die Rallye Bohemia zählt zur Internationalen Tschechischen Meisterschaft. ŠKODA ist wie schon in den vergangenen Jahren Hauptsponsor der Veranstaltung.


Wussten Sie, dass …

... die Rallye Bohemia von ihrer ersten Auflage im Jahr 1974 bis 1985 Rallye ŠKODA hieß? Die tschechische Automarke hatte die Rallye ins Leben gerufen, um die Qualität und Ausdauer ihrer Modelle unter extremen Bedingungen zu testen. Die erste Rallye vor 40 Jahren war stolze 1.800 Kilometer lang, die Wertungsprüfungen waren über die gesamte Tschechoslowakei verteilt. 152 Teams nahmen teil, 72 davon aus dem Ausland.

… der 200 RS, mit dem 1974 die Erfolgsgeschichte der RS-Modelle begann, einen 163 PS starken Zweilitermotor hatte? Die Spitzengeschwindigkeit lag bei 210 km/h, das Getriebe kam von Porsche.

… die positiven Erfahrungen mit dem 200 RS dazu führten, dass kurz darauf der 130 RS gebaut wurde? Mit dem auch als „Porsche des Ostens“ bekannten Rennauto feierte ŠKODA sowohl im Rallye-Sport als auch bei Rundstreckenrennen spektakuläre Erfolge, unter anderem den Klassensieg bei der Rallye Monte Carlo 1977 und den Sieg in der Tourenwagen-Europameisterschaft 1981.

… ŠKODA mit dem 130 RS zwischen 1976 und 1980 fünf Siege in Folge bei der Rallye Bohemia feierte? Allein dreimal war dabei der Norweger John Haugland erfolgreich.

… die Rallye Bohemia über viele Jahre zur Rallye-Europameisterschaft und zum Rallye-Europacup gehörte? 2004, 2005 und 2013 holte dabei der heutige ŠKODA Werkspilot Jan Kopecký drei Siege.

… es bei der Rallye Bohemia zuletzt vier Siege in Serie für ŠKODA gab? 2009 und 2010 triumphierte der Finne Juho Hänninen im Fabia Super 2000, 2011 der Belgier Freddy Loix. Nachdem es 2012 kein offizielles Endresultat gab, siegte im vergangenen Jahr Jan Kopecký.

… zur Jahrtausendwende die Renaissance der RS-Modelle eingeläutet wurde? Der im Jahr 2000 eingeführte Octavia RS war wegen seines leistungsstarken Motors, herausragender Fahreigenschaften und des sportlichen Charismas sofort ein durchschlagender Erfolg. 2001 gab es anlässlich des Jubiläums ‚100 Jahre ŠKODA Motorsport‘ eine auf 100 Fahrzeuge limitierte Auflage des ŠKODA Octavia RS WRC Edition.

… die dritte Generation des Octavia RS mit bis zu 248 km/h der schnellste in Serie produzierte ŠKODA Octavia aller Zeiten ist?


Die Zahl zur Rallye Bohemia: 12
Zwölf Wertungsprüfungen stehen in diesem Jahr bei der gegenüber den Vorjahren deutlich komprimierten Rallye Bohemia auf dem Programm. Auf den 150,66 Kilometern geht es unter anderem in die Ausläufer des Isergebirges. Die erste und die letzte Sonderprüfung sind attraktive Stadtkurse in Mladá Boleslav, wobei das große Finale rund um das Rallye-Hauptquartier am ŠKODA Museum über die Bühne geht.