background

Partner

 

FIA Institute

 

 

 

 

 


Bodymed-Center SCHNEEBERG

 autoteileDirekt.De

Die Deutschen Sepp Wiegand/Frank Christian kämpften sich nach einer spektakulären Aufholjagd in ihrem Hightech-Allradler noch von Platz fünf am gestrigen Tag aufs Siegertreppchen. Wiegand machte damit nach zwei Top-Drei-Platzierungen in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) in Nordirland (Zweiter) und Belgien (Dritter) den Podiums-Hattrick perfekt. „Ich freue mich, dass ich es nach den beiden Top-Drei-Platzierungen in der Rallye-Europameisterschaft wieder aufs Podium geschafft habe. Ich habe gemerkt, dass das Team mir vertraut und wollte dieses Vertrauen zurückgeben“, kommentierte der 23-Jährige.

ŠKODA Motorsportdirektor Michal Hrabánek war mit der Leistung der gesamten Mannschaft überaus zufrieden: „Ich gratuliere Jan Kopecký und Pavel Dresler zur Wiederholung des Vorjahreserfolgs und freue mich natürlich über das tolle Ergebnis für ŠKODA.“ Er lobte das „kompakte Format“ der Rallye Bohemia als „Modell für die Zukunft“. Seitdem der Fabia Super 2000 im Jahr 2009 erstmals bei der Traditionsveranstaltung zum Einsatz kam, ist der tschechische Autohersteller bei der Asphaltrallye rund um seinen Firmen-Stammsitz ungeschlagen.

Auch Gesamtsieger Jan Kopecky zeigte sich glücklich: „Ich bin stolz, dass ich die großen Erwartungen hier vor dem Stammsitz von ŠKODA erfüllt habe. Schade, dass mein Konkurrent Václav Pech am Finaltag so früh ausgeschieden ist“, sagte der tschechische Werkspilot. „Ich danke dem ganzen Team für die herausragende Arbeit. Wir waren genau wie die Tausenden Fans an der Strecke von unserem Fabia Super 2000 im Look von 1974 begeistert.“ Jan Kopecký/Pavel Dresler lagen im Ziel in Mladá Boleslav 43,9 Sekunden vor den von ŠKODA Italia unterstützten Umberto Scandola/Guido d’Amore (I/I). Kopecký machte nach den beiden Erfolgen in der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC) in Neukaledonien und Australien damit den dritten Sieg in Folge perfekt.

Nachdem es am Morgen des Finaltages noch geregnet hatte, klarte der Himmel später auf. Im strahlenden Sonnenschein wurden im Zielbereich in der Václav-Klement-Straße legendäre ŠKODA Modelle wie der 200 RS präsentiert, der 1974 an gleicher Stelle erstmals offiziell an einer Rallye teilgenommen hatte. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte der längst auch im Serienbereich extrem beliebten RS-Modelle.

Das nächste Kapitel in der nun schon 113-Jährigen Motorsport-Geschichte von ŠKODA soll ab 2015 der neue ŠKODA Fabia R 5 schreiben. Dessen 1,6-Liter-Turbomotor wurde von den aktuellen ERC-Spitzenreitern Esapekka Lappi/Janne Ferm (FIN/FIN) bei der diesjährigen Rallye Bohemia erstmals bei einer Rallye getestet. „Ich danke dem gesamten Team, dass wir neben dem normalen Rallyebetrieb den ersten Test für den neuen Fabia R 5 unter Wettbewerbsbedingungen durchziehen konnten. Wir haben einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Fahrzeugs gemacht“, kommentierte Hrabánek.

Eine Atempause bleibt dem Erfolgsteam nach dem erfolgreichen Heimspiel nicht: Bereits am Montag reist ŠKODA zum nächsten Lauf der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) in Estland. Dort werden Lappi und Wiegand von Donnerstag bis Samstag für den tschechischen Automobilhersteller an den Start gehen. Lappi führt die Gesamtwertung nach sechs von elf Saisonläufen mit jeweils 33 Punkten Vorsprung vor Wiegand und Craig Breen (IRL) an. Jan Kopecký tritt weiter in der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC) an und will dort Zwischenrang eins in der Meisterschaft verteidigen. Der nächste Einsatz für ihn wird die Rallye Malaysia vom 15. bis 17. August sein.

Die Zahl des Tages: 9

Bei neun der zwölf Wertungsprüfungen der Rally Bohemia war ein Fahrer in einem ŠKODA Fabia Super 2000 am schnellsten. Gesamtsieger Jan Kopecký hatte schon am ersten Tag zwei der fünf Wertungsprüfungen für sich entschieden – eine davon zeitgleich mit seinem ŠKODA Markenkollegen Umberto Scandola. Am Finaltag war Kopecký in sechs Prüfungen am schnellsten, in der WP 10 lag Scandola im Hightech-Allradler aus Mladá Boleslav vorn.

Rallye Bohemia – Endstand

1. Kopecký/Dresler (CZ/CZ), ŠKODA Fabia Super 2000, 1.30.36,1 Std.
2. Scandola/D’Amore (I/I), ŠKODA Fabia Super 2000, + 43,9 Sek.
3. Wiegand/Christian (D/D), ŠKODA Fabia Super 2000, + 1.10,8 Min.
4. Odložilík/Tureček (CZ/CZ), Ford Fiesta R5, + 1.26,9 Min.
5. Vlček/Lasevič (CZ/CZ), ŠKODA Fabia Super 2000, + 5.24,0 Min.